Das ABC der gesunden Lebensart

Alternatives Heilen

Behandlungs- und Heilmethoden der Alternativmedizin

Der Begriff Alternativmedizin wird synonym verwandt auch für Alternative Medizin und ergänzende Medizin. Er bezeichnet Methoden der heilenden Behandlung sowie Konzepte für Diagnosen, die gegenüber der traditionellen Medizin alternative Ansatzpunkte haben. Behandlungs- und Heilmethoden der Alternativmedizin unterscheiden sich von konventionellen, wissenschaftlich begründeten Behandlungsmethoden der Schulmedizin, Psychotherapie und Psychologie vor allem durch das individuelle Herangehen. Schulmedizin behandelt im wesentlichen die Krankheit, während Alternativmediziner nach der gesamten Persönlichkeit des Hilfe Suchenden fragen und diese zu erkunden suchen.

Ursachen von Krankheiten werden im Leben und den Lebensumständen des Hilfe Suchenden gesucht. Alternative und komplementäre Behandlungs- und Heilmethoden sind Naturheilverfahren, Körpertherapieverfahren, verschiedene Entspannungsmethoden und Behandlungen mittels Homöopathie, Osteopathie und Akupunktur. Auch die Anwendung Kneippscher Heilverfahren und heilender Tees gehören dazu. Ein ergänzendes fruchtbares Zusammenwirken von Schulmedizinern und Alternativmedizinern ist für Patienten und Heilung Suchende meist von nachhaltiger Wirkung.

Wie wirkt Alternativmedizin?

Der Erfolg der Alternativmedizin resultiert wesentlich aus dem Vertrauen des Hilfe Suchenden oder Patienten in den Alternativmediziner, dessen Methoden, Heilverfahren und Heilmittel. Zahlreiche Verfahren der Alternativmedizin oder Naturheilkunde sind oftmals wirkungsvoller, weil die bewusste aktive Mitwirkung des Patienten bzw. des Heilung Suchenden stärker genutzt und angesprochen wird.

Außerdem haben Methoden und Verfahren der Alternativmedizin weniger schädigende Nebenwirkungen als die der wissenschaftlich begründeten Schulmedizin. Hinzu kommt, dass die Beziehung zwischen Heilung Suchendem und alternativ medizinisch Praktizierendem meist individueller und intensiver ist als die zwischen Patienten und Schulmediziner. Alternativmediziner kümmern sich mehr um Geist und Seele ihrer Patienten als Schulmediziner. Die hohe Zahl Patienten eines Schulmediziners ermöglichen es weniger, auf den einzelnen konkret einzugehen. In der Regel werden Patienten nur kurze Zeit von einem Arzt behandelt, um dann gleich weiter an Spezialisten verschiedenster Art vermittelt zu werden.

Die Bachblütentherapie

Die nach dem englischen Arzt Dr. Edward Bach benannten Blüten sind wirksame Medikamente, die helfen, das seelische Gleichgewicht wiederherzustellen. Dr. Bach hat in den 1930er Jahren lange geforscht. Seine Untersuchungen beziehen sich auf die Idee, die durch eine besondere Herstellungsweise in einem Trägermedium gebundene Energie von bestimmten Blüten zu nutzen, um die Psyche zu regulieren.

Bach fand 37 Blüten, die häufig vorkommende negative Gemütsstimmungen, wie zum Beispiel Eifersucht, Unzufriedenheit, mangelnde Objektivität, Ängste, Überforderung, Hoffnungslosigkeit oder auch zu stark ausgeprägte Selbstbezogenheit regulieren können. Die ausgeglichene Psyche hilft, körperliche Erkrankungen zu überwinden bzw. deren Ausbruch zu verhindern. Die 38. „Bachblüte“ ist eine Ausnahme. Es handelt sich um Rock Water, ein bestimmtes Quellwasser mit heilenden Eigenschaften. Dazu kommt eine feststehende Blütenkombination für Notfälle und Schocksituationen: die Rescue Tropfen.

Hergestellt werden die Blütenessenzen auf folgende Weise: die ganz frisch gesammelten Blüten werden in Quellwasser gelegt und in die Sonne gestellt. Dadurch überträgt sich laut Dr. Bach die Energie der Blüten auf das Wasser. Dieses Wasser wird mit Alkohol versetzt und damit haltbar gemacht.

Bachblüten werden noch immer verwendet

Auch heute werden die Blütenessenzen noch so hergestellt. In den Apotheken kann man die sogenannten Stockbottles kaufen. Meist wird die Essenz stark verdünnt angewendet, sowohl innerlich als auch äußerlich. Bei vielen akuten Erkrankungen hilft oft schon eine Blüte. Bei chronischen Krankheiten ist häufig eine Mischung von verschiedenen Blüten notwendig. Die Auswahl der richtigen Blütenmischung überlässt man am besten einem geschulten Therapeuten für Alternatives Heilen.

Bei akuten Zuständen tropft man 2 Tropfen aus der Stockbottle in ein Glas Wasser und trinkt es verteilt über den ganzen Tag in kleinen Schlucken. Bei chronischen Erkrankungen füllt man eine 20 ml-Tropfflasche zu einem Drittel mit mindestens 40 prozentigem Alkohol, gibt 2 Tropfen der ausgewählten Blütenessenzen in die Flasche und füllt diese mit stillem Mineralwasser auf.

Von dieser Mischung nimmt man 3-4 Mal über den Tag verteilt vier Tropfen mit etwas Wasser verdünnt ein. Die passende Blütenmischung bereitet natürlich auch jede Apotheke zu. Die Einnahme von Bachblütenessenzen ist als sanfte Therapie sehr beliebt, um Kleinkinder zu behandeln. Auch bei Tieren und sogar Pflanzen werden Bachblüten mit Erfolg eingesetzt.

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