Astronomie für Anfänger

Astronomie für Anfänger

Zubehör für die Welt der Sterne

Wer sich für Astronomie interessiert und eine Himmelsbeobachtung durchführen möchte, benötigt einiges an Zubehör. Zunächst einmal macht man sich mit den Sternbildern vertraut. Für eine Himmelsbeobachtung ist ein klarer Himmel Voraussetzung. Ist es bedeckt, so ist nichts zu sehen. Das richtige Zubehör für diese Beschäftigung ist das A und O. Wenn man mit dem bloßen Auge nachts zum Himmel schaut, kann man schon zahlreiche Lichtpunkte erkennen. Dies sind die zu erkennenden Sterne. Wenn man genau hinschaut, kann man sehen, dass die Sterne nicht alle dieselbe Farbe haben. Einige leuchten weiß, mache blau, andere orange. Dies kann man aber besser mit einem Fernglas oder Teleskop sehen. Mit dem bloßen Auge nicht wirklich. Die unterschiedlichen Farben bedeuten, dass die Sterne nicht die gleiche Temperatur haben. Wenn ein Stern kälter ist, leuchtet er rötlicher. Wenn der Stern heißer ist, leuchtet er blau.

Der Einstieg in die Astronomie

Die Astronomie ist ein sehr komplexes Hobby. Mit einem Fernrohr oder Fernglas kann man im Prinzip direkt loslegen. Wenn man sich allerdings schon ausführlicher mit der Astronomie beschäftigt hat und ein Fernglas persönlich nicht ausreichend ist, so greift man zum Teleskop. Zum Einstieg eignen sich beispielsweise Bücher, die einem die Astronomie etwas näher bringen. Dann muss man sich überlegen, welche Beobachtungsziele man hat, damit man sich dazu das passende Teleskop kaufen kann. Wer auch astronomische Fotos machen möchte, kann sich dazu auch eine aufgesetzte Kamera besorgen. Dabei wird der Sternenhimmel mit einem Fotoobjektiv fotografiert. Wer den Himmel bereits schon kennengelernt hat und dies dauert etwa ein Jahr, der weiß ungefähr, wo man was beobachten kann. Allerdings sollte man sich anfangs einen kleineren Bereich zur Himmelsbeobachtung aussuchen und nicht gleich den ganzen Himmel beobachten wollen. Es ist erst einmal einfacher, Objekte am Himmel aufzusuchen, die bereits mit dem Auge erkennbar sind. Erst später kann man sich Objekte aussuchen, die nicht mit dem Auge zu erkennen sind. Diese Dinge sollte man können, bevor man sich ein Teleskop kauft, denn vorher macht es nicht viel Sinn. Auch Kontakte zu anderen Himmelsbeobachtern, evtl. auch schon erfahrenere, bringt Vorteile. Dadurch kann man viel lernen und sich austauschen. So schwer wie es sich alles anhört ist der Einstieg in die Astronomie aber nicht. wer sich vorab mit Büchern und Zeitschriften informiert, kann dort schon einiges erfahren.

Was ziehe ich an

Bei nächtlichen Beobachtungen im Freien, ist warme Kleidung bei kälterem Wetter ein großer Vorteil. Viele ziehen mehrere dünne Kleidungsstücke übereinander an, da diese eine bessere Wärme Isolierung bieten, als ein dickes Kleidungsstück. Auch warme Handschuhe, die eine gute Beweglichkeit bieten, sind sehr wichtig bei der Himmelsbeobachtung.

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Wer sich in der Astronomie ein wenig auskennt, weiß dass bei nächtlichen Himmelsbeobachtungen eine künstliche Lichtquelle zur Erkennung von Sternkarten benötigt wird. Auch die entsprechenden Geräte müssen eingestellt werden. Dazu reicht eine herkömmliche Taschenlampe nicht aus. Der Mensch benötigt ca. eine halbe Stunde Zeit, um sich mit den Augen an die Dunkelheit zu gewöhnen. Bei der sogenannten Dunkeladaption weiten sich die Pupillen. Würde man nun eine herkömmliche Taschenlampe verwenden, so blendet dieses Licht und die Pupillen müssen sich wieder neu an die Dunkelheit gewöhnen. Beim Rotlicht wird die Dunkeladaption nicht gestört. Es gibt spezielle Lampen, die extra für den Astronomie Bereich gemacht sind.

Die Sternkarte

Zur Beobachtung gehört eine drehbare Sternkarte. Diese sorgt für die genaue Einstellung um die Sterne zu beobachten. Die drehbare Sternkarte besteht aus einer Folie mit einem durchsichtigen Ausschnitt. Diese Folie kann auf den Sternkartenhintergrund gedreht werden. Am Rand der Folie ist die aufgedruckte Uhrzeit. Am Rand der Karte sind die Monate zu sehen. Werden Folie und Karte richtig gedreht, so ist der aktuelle Himmelsausschnitt zu sehen. Es gibt zahlreiche Sternkarten mit unterschiedlichen Bedienungsmerkmalen. Eine Anleitung ist meist dabei.

Welchen Platz wähle ich

Eine Himmelsbeobachtung kann schon mal länger dauern. Da ist es gemütlicher, wenn man sitzen kann. Ein Klappstuhl oder ein Liegestuhl eignen sich dazu. Wenn der Stuhl Lehen hat, kann bei Beobachtungen mit einem Fernglas der Arm auf die Lehen gestützt werden. Dies bietet den Vorteil, dass der Arm ruhiger gehalten wird.

Welchen Vorteil bietet mir ein Kompass

Für eine Himmelsbeobachtung wird in der Regel kein Kompass benötigt. Er bringt trotzdem manchmal Vorteile. Zum Beispiel bei der Suche nach einem geeigneten Beobachtungsplatz. Dabei kann man schauen, welche Himmelrichtungen eine freie Sicht bringen.

Notizen machen

Wer sich regelmäßig mit Himmelsbeobachtungen die Zeit vertreibt, sollte sich auf jeden Fall immer Notizen machen. Dadurch kann man später die Beobachtungen vergleichen. Ein normales Notizbuch und ein Bleistift sind hier ausreichend.

Fernglas zur Himmelsbeobachtung

Nur mit dem Auge kann man zwar auch die großen Sterne sehen, aber ein Fernglas bietet natürlich viel mehr Sicht. Ferngläser sind meist leicht in der Handhabung. Dazu ist ein stabiles Stativ zu empfehlen. Man kann ein Fernglas zwar auch ohne Stativ nutzen, aber mit Stativ ist es meist besser. Für Hobby Himmelsbeobachter eignet sich ein relativ preiswertes normales Fernglas. Wer allerdings schon professionellere Beobachtungen machen möchte, kann auch etwas mehr in ein Fernglas investieren und sich ein besseres Gerät kaufen.

Ein Teleskop zur Beobachtung

Ein Teleskop sammelt elektromagnetische Wellen und bündelt diese. Somit können sehr weit entfernte Objekte, also Sterne beobachtet werden. Es gibt unterschiedliche Teleskoparten, wie zum Beispiel das Spiegelteleskop oder das Linsenteleskop. Das Linsenteleskop besteht aus einem Objektiv und einem Okular. Das Licht wird vom Objektiv gesammelt. Das Okular ist eine Lupe, die das vom Objektiv erzeugte Bild vergrößert. Die Linsen werden aus unterschiedlichen Glassorten hergestellt. Ein Spiegelteleskop hat keine Linse, sondern einen gekrümmten Spiegel, welcher das Licht bündelt. Die gekrümmten Spiegel reflektieren das Licht zum Okular und zum Auge. Es gibt auch eine Menge an Zubehör wie Farbfilter, Sonnenfilter oder Suchfernrohre für Teleskope. Wichtig bei einem Teleskop ist die Auflösung.

Himmelsbeobachtung mit viel Geduld

Geduld sollte man bei der Himmelsbeobachtung haben. Zunächst muss man sich mal längere Zeit mit der Astronomie beschäftigt haben, damit man sich ein wenig auskennt. Bestimmte Regionen des Himmels können nur zu bestimmten Jahreszeiten beobachtet werden. Auch die Augen müssen erst einmal trainiert werden, um alles sehen und erkennen zu können. Manchmal muss man ein Objekt ziemlich lange beobachten, um auch alles zu erkennen. Astronomische Ereignisse sind zwar immer spektakulär, aber selten. Finsternisse treten zum Beispiel alle ein bis drei Jahre auf, sowie helle Kometen nur alle paar Jahre.

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