Die Lamprechtshöhle im Pinzgau

Die Lamprechtshöhle im Pinzgau

Die Lamprechtshöhle im Pinzgau ist eines der beliebtesten Ausflugsziele im Saalachtal. Sie ist im nördlichen Pinzgau im Gemeindegebiet St. Martin bei Lofer zu finden. Es handelt sich bei dieser Höhle um die tiefste Durchgangshöhle in Österreich. Ein Besuch ist nicht nur für Erwachsene, sondern auch für Kinder sehr interessant.

Ein besonderes Erlebnis

Während eines Österreichurlaubs sollte der Besuch der Lamprechtshöhle fest eingeplant werden. Den Eingang der Höhle finden Sie neben der (Pinzgauer Straße).Dort stehen auch immer eine menge Wohnwagen. Bereits seit vielen Jahrhunderten ist die Lamprechtshöhle im Pinzgau ein anziehender Ort und wird jährlich von vielen Besuchern besichtigt. Früher war sie unter dem Namen Lamprechts-Ofenloch bekannt. Die Höhle stammt, wenn man dem Volksmund glauben darf, dem früheren Ritter Lamprecht, dem Saalecker. Er soll früher auf der Burg Saaleck gelebt haben, die in der Nähe der Lamprechtshöhle gestanden haben soll. Die Höhle bietet Ihnen die einmalige Gelegenheit, ein circa 51 km langes Höhlensystem zu besuchen. Als Besucher steht Ihnen ein riesiges Höhlensystem zur Verfügung. Für die Begehung der Höhle steht eine begehbare und sichere Steiganlage bereit, die bis zu 700 Meter in den Berg hineinführt.

Eines der schönsten Ausflugsziele

Die Lamprechtshöhle im Pinzgau eröffnet jedem Besucher einen atemberaubenden Blick. Über einige Schautafeln können interessante Informationen über die Höhle gelesen werden. Auswaschungen und eine einmalige Gesteinsformation werden durch eine besondere Beleuchtung besonders in Szene gesetzt. Wenn Sie die Höhle besuchen möchten, sollten Sie an warme Kleidung denken. Schließlich sinken die Temperaturen im Inneren der Höhle auf bis zu 7° C. Im Notfall erhalten Sie sie aber auch an der Kasse, die sich am Anfang der Höhle befindet. Die Beleuchtung der Höhle bietet Ihnen jederzeit einen sicheren Tritt. Zusätzlich befindet sich im Inneren der Höhle ein Warnsystem. Dieses System würde sofort Alarm schlagen, falls ein plötzliches Hochwasser auftritt. Auch bei einem Stromausfall müssen Sie keine Angst haben. Auch in diesem Fall ist die Höhle ausreichend gesichert. Bei einem Stromausfall tritt sofort das Notstromsystem in Kraft. Bereits der Eingang der Höhle ist einen Besuch wert. Sie ist mit einer Art überdachtem Gang versehen, der mit einem Bildnis des Ritters verschönert wurde. Die Höhle wird durch die Salzburger Berg- und Naturwacht überwacht.

Besuch der Lamprechtshöhle im Pinzgau

Die Höhle ist nicht nur sehr lang, sondern sie überwindet insgesamt eine Höhendifferenz vom Eingang bis zum höchsten Ausgang von rund 1600 Metern. Die ersten ernsthaften Erkundungen der Lamprechtshöhle fanden bereits 1822 statt. Viele Schatzsucher haben seitdem ihr Glück versucht. Bis zu 200 Skelette wurden bisher in der Höhle gefunden. In der heutigen Zeit findet man keine Schatzsucher in der Höhle, dafür aber viele Treppen, die durch die Gesteinsmassen führen. Große Teile der Höhle können aus Sicherheitsgründen nur von Höhlenforschern betreten werden.

Der Besucherbereich

Vom imposanten Eingangsportal aus, geht es beim Einstieg als erstes durch eine Felsröhre. Der Weg führt direkt in die Frauenhöhle. Hierbei handelt es sich um eine Felsformation, die durch Wasser geformt wurde. Durch eine am Seil hängende Höhlenforscherpuppe wird deutlich gemacht, dass diese Höhle nicht nur von Touristen besucht wird. Der Weg teilt sich bei der Kanzlergrotte. Nach dem Mariannenstollen, erreichen Sie eine imposante Sinterbildung. Ein anderer Gang ist nicht begehbar, sondern wird durch ein Gitter versperrt. Dieser Weg führt in den Forscherteil der Lamprechtshöhle. Durch den Schauhöhlenteil, der nach dem Hinaufsteigen vieler Stufen erreicht wird, erscheint eine Aussichtsplattform. Von hier aus erhalten sie einen einmaligen Ausblick über große Teile der Schauhöhle. Diese besondere Atmosphäre wird durch Bachrauschen, Wasserfälle und die durch das Wasser skurril geformte Sinterbildungen und Gesteinsoberflächen geschaffen. Inzwischen wurde ein großer Teil der Schauhöhle mit einer LED Beleuchtung ausgestattet. Dadurch erscheinen die Räume und Gänge der Höhle sehr geheimnisvoll und bieten ein Spiel zwischen Licht und Schatten.

Höhlenforschung bietet viel Abenteuer

Wenn Sie Lust haben, können Sie sich auch als Höhlenforscher betätigen. Hierfür ist eine Voranmeldung notwendig. Dadurch haben Sie als Tourist die Möglichkeit, eine Tour durch die unbeleuchtete Naturhöhle zu starten. Eine derartige Führung übernimmt ein staatlich geprüfter Karst- und Höhlenforscher. Sollten Sie sich für diese Tour entscheiden, steht ein abenteuerlicher Abstieg bis zum Gipfel der Höhle bevor. Belohnt werden Sie mit einzigartigen Eindrücken.

Ein besonderes Abenteuer wartet bei der Höhlenforscher Führung zusätzlich. Ein Teil des Weges wird mit einem Floß durchgeführt. Als Teilnehmer werden Sie vorab mit einem Schutzoverall, Helm mit Stirnlampe und einem Sicherheitsgurt ausgestattet. Eine Kletter- oder Höhlenerfahrung wird hierbei nicht vorausgesetzt. Nach dem Besuch der Höhle ist ein Besuch in der gemütlichen Gaststätte vor Ort ratsam. Hier kann man sich für den Rückweg mit Spezialitäten aus der Umgebung und einigen kleinen Snacks stärken. Die Gaststätte sieht sehr einladend aus und ist mit einer großzügig überdachten Terrasse ausgestattet. Von hier aus erhält man einen tollen Ausblick über die felsige und natürliche Umgebung.

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