Low Carb

Low Carb

Abnehmen mit Genuss und Freude am Leben

Die Stars und deren Couches schwören schon lange auf Low Carb, Bücher, welche es verherrlichen, verkaufen sich wie warme Semmeln. Es ist nur schade, dass die Deutsche Gesellschaft für Ernährung und so viele Menschen die sich Ernährungsberater nennen noch immer dazu raten, täglich mehr als 50 % der Nahrung in Form von direkten Kohlenhydraten zu sich zu nehmen. Aber sieht man es aus der Sicht der Industrie, versteht man warum das so ist. Es wäre doch ein Skandal, der Geldmaschine in den Rücken zu fallen! Veraltete Thesen müssen aufrecht erhalten werden, schließlich müssen Menschen krank werden.

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Krankheit dient der Pharmaindustrie und Zuckersucht dient der Nahrungsmittelindustrie. Dabei ist gerade das der eigentliche Skandal – es wird einem bewusst vorenthalten, schlank und gesund zu sein, denn sonst würde ja keiner mehr massenweise Nudeln, Brot, Kartoffeln und Reis kaufen. Und schauen wir uns doch mal um im Supermarkt um, wie viel davon überall verteilt ist. Ganz zu schweigen von Schokolade und Chips. Dass Milch den Knochen sogar eher schadet als sie mit Calcium zu versorgen ist bereits wissenschaftlich belegt. Warum wird uns immer noch suggeriert, das sie gesund ist? Milch ist kein Getränk, es ist ein Nahrungsmittel, viele vergessen das. Sie dient als Muttermilch für Kälber, nicht literweise zum Mästen der Bevölkerung.

Gegen den Strom schwimmen lernen

So viele Kinder werden zunehmend immer dicker. Warum gibt es in der Schule keinen Platz im Lehrplan für die Einweisung einer gesunden Lebensweise. Schließlich ist vom Gewicht so vieles abhängig, fett sein macht träge und krank, es sorgt dafür, dass Dicke nicht ernst genommen und gemobbt werden und sich alles im Leben doppelt so hart erkämpfen müssen. Aber wenn in der Schule das gelehrt wird, was im Allgemeinen als gesund gilt, dann ist die nächste Generation mindestens genau so verloren. Denn was nutzt ein Umstieg auf Vollkornprodukte, wenn es ca. die Hälfte der Bevölkerung gar nicht verträgt? Was haben wir davon, wenn wir von einem Zucker auf einen anderen umsteigen? Zucker ist Zucker! Wir bewegen uns in der heutigen Gesellschaft auch einfach zu wenig um uns Kohlenhydrate gönnen zu dürfen.

Wir sollten sie als Luxus ansehen, nicht als täglich Brot. Wie viel laufen wir denn am Tag, wir nutzen das Auto oder öffentliche Verkehrsmittel, Rolltreppen und Fahrstühle… Kohlenhydrate machen die heutige Gesellschaft dick – basta! Wir müssen uns also losreißen, auch wenn es schwer ist, gegen den Strom zu schwimmen und man eigenartig angeschaut wird, wenn man irgendwo zu Besuch ist und nein sagt zur Beilage in Form von z. B. Kartoffelpüree oder nein sagt zum Stück Kuchen. Auch wenn man in einem Fastfood Restaurant sitzt und von einem Doppel burger die obere und mittlere Brot hälfte entfernt. Wenn man schnell Resultate erzielt, dann geht so etwas spurlos an einem vorbei, denn die Figur spricht für sich! Klar fällt dies am Anfang schwer, aber es währt nicht lang und der „Entzug“ ist vorbei. Denn es ist nichts anderes, sich vom Zucker loszusagen, es ist ein Entzug.

Sich vom Zucker verabschieden

Kohlenhydrate sind nämlich nichts anderes als Zucker. Warum wurde Stevia uns so lange vorenthalten? In anderen Ländern gelten die Blätter, welche z. B. auch als Süßigkeit gekaut werden längst als Zuckerersatz. Sie schützen sogar die Zähne und stärken die Venen. Noch ist Low Carb eine Minderheit, aber es brodelt. Die Ernährungsweise findet immer mehr Anhänger, die Erfolge sind nicht zu verachten. Immer mehr Low Carb Produkte sind in den Regalen der Supermärkte zu finden. Die Nachfrage ist eben sehr groß, trotz gesellschaftlicher Verpöhntheit und unbegründeten Warnungen. Leider sind die Produkte noch ziemlich teuer im Vergleich zu Getreideprodukten. Viele Low Carbler backen sich inzwischen ihre Brote selbst, stellen Nudeln her, backen Kuchen und machen üppige Torten mit natürlichen Zuckerersatzstoffen wie Xylit, Stevia oder Sukrin (im Reformhaus oder Online zu erwerben), welche so gut keine Kohlenhydrate und Kalorien haben.

Sogar figurfreundliche Pralinen werden im eigenen Heim gemacht. Es macht großen Spaß, man setzt sich mit der Nahrung auseinander, man weiß genau was man isst und muss eigentlich auf nichts verzichten. So können sie beim Einkaufen die Low Carb Bewegung zu unterstützen, auch wenn die Produkte teurer sind. Fast so als wenn man Holz ins Feuer wirft und etwas großes vorantreibt. Konkurrenzunternehmen wachsen und werden anfangen, sich mit den Preisen gegenseitig zu unterbieten. So werden Low Carb Produkte in Zukunft günstiger. Irgendwann wird es hoffentlich ganz normal sein, ins Restaurant zu gehen und als Beilage zum Steak gebratenes Gemüse anstatt Reis, Kartoffeln oder Nudeln zu bestellen.

Umstieg auf Low Carb

Allein wer von Brot und Brötchen auf Eiweißbrot umsteigt, erzielt innerhalb kurzer Zeit Ergebnisse. Verzichtet man ganz auf direkte Kohlenhydrate und streicht Zucker, Süßigkeiten, Nudeln, Kartoffeln, Reis und normales Brot komplett aus seinem Ernährungsplan, wird man bereits nach kurzer Zeit durch einen lockeren Hosenbund belohnt. Fressattacken bleiben gänzlich aus. Anfangs klagen Zucker-süchtige manchmal über Kopfschmerzen, dies hält allerdings nicht lange an. Auf Fett hingegen muss gar nicht mehr geachtet werden. Geschmackstragende Produkte wie Butter, Vollwert Erzeugnisse (Milchprodukte), Mayonnaise und Räucherlachs dürfen wieder genossen werden – das macht glücklich und gleicht auch finanziell die Lücke im Budget wieder aus. Ein Eiweißbrot kostet zwar doppelt so viel wie ein normales Brot, Lightprodukte sind jedoch in der Regel auch teurer als Vollfett Produkte und da man auf Kalorien und Fett nicht mehr achten muss, reißt es kein großes Loch in die Geldbörse.

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Wenn man vorher penibel Kalorien gezählt hat, sich überwiegend von Knäckebrot, Obst und Lightprodukten ernährt hat, wird man eine enorme Entlastung verspüren. Zu Beginn fällt es natürlich schwer zu glauben, dass man plötzlich die leckersten Dinge wieder zu sich nehmen darf und die Pfunde trotzdem purzeln. Doch wenn man durchhält ohne in die Kohlenhydrat falle zu tappen, stellt sich schnell eine gewisse Leichtigkeit ein. Verdauungsprobleme gehören dann der Vergangenheit an. Es gibt keine Blähungen mehr, kein Völlegefühl, keinen herausstehenden Oberbauch und Magendruck nach einer Mahlzeit und auch kein saures Aufstoßen..

Worauf ist zu achten bei Low Carb?

Es ist ganz einfach, denn das leidige Kalorien zählen gehört der Vergangenheit an, genau so wie fett reduzierte geschmacksneutrale Produkte. Das einzige worauf man achten muss ist die Kohlenhydrat-Angabe auf der Verpackung (KH). Optimal bleibt man täglich insgesamt unter 30 g Kohlenhydrate. Es ist sehr wichtig als erstes den Haushalt von Zucker zu „säubern“. Das heißt, Haushaltszucker, Rohrzucker, Honig, Obst, Nudeln, Brot, Reis und Kartoffeln zu vertilgen oder zu verschenken. Wenn man für sich sagen kann, dass man diszipliniert genug ist und darauf verzichten kann, ist diese Maßnahme natürlich absolut überflüssig. Leider besteht besonders in der Anfangsphase die Gefahr, der Versuchung nach zugegeben und sich eine Pizza, Nudeln oder Schokolade zu gönnen – weil man ja so schön durchgehalten hat und die ersten vier Kilo runter sind…

Das ist nicht der Sinn der Sache! Ein anderer wichtiger Aspekt ist das Trinken, auf mindestens 2,5 Liter sollte man schon kommen. Natürlich sind damit stilles Wasser und kalorien- bzw. kohlenhydratfreie Getränke und Tees gemeint. Auch Light Getränke sind erlaubt, schließlich ist ausschließlich auf Kohlenhydrate zu achten. Proteinshakes helfen, falls man keinen Hunger verspürt, die letzte Mahlzeit aber bereits vier oder fünf Stunden her ist. Auch wenn man es für unmöglich hält, aber Low Carb hält so lange satt, dass es öfters vorkommen wird, das man absolut nicht einmal Hunger verspürt. Für langfristige Erfolge und um einen Jojo-Effekt zu vermeiden ist jedoch wichtig, keine einzige Mahlzeit ausfallen zu lassen. Pflicht sind drei Mahlzeiten und eine Pause von jeweils mindestens vier Stunden, ohne auch nur einen Bissen zwischendurch.

Schlank ohne Sport?

Ja, dies ist mit dieser Ernährungsweise möglich und der hohe Eiweißanteil in den Nahrungsmitteln sorgt im Grunde bereits dafür, dass das Gewebe straff bleibt, aber ein wenig Bewegung sollte es schon sein. Schon allein um den Stoffwechsel zu pushen. Wer kein Freund von Ausdauertraining ist, sollte wenigstens versuchen, sich im Alltag mehr zu bewegen. Einfach öfter mal die Treppe nehmen, einige Bus- oder U-Bahnstationen laufen oder mit dem Fahrrad fahren. Wer zu Hause etwas Platz hat, sollte sich unbedingt einen Crosstrainer zulegen.

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Es ist eine sehr gelenkschonende Art sich zu bewegen – wenn man es beim Fernsehen tut, merkt man kaum, dass fix mal eine Stunde vergangen ist. Dazu ist es ratsam, das Display abzudecken, da man sonst ständig draufschaut und wie langsam die Zeit vergeht, wenn man auf eine Uhr starrt ist ja wohl jedem bewusst… Bewegung ist einfach wichtig, sie baut auf, macht mobil, straff, selbstbewusst, stärkt das Durchhaltevermögen und hält gesund. Auch wenn es am Anfang schwer fällt den inneren Schweinehund zu besiegen, es kommt eine Zeit, in der Bewegung einfach dazu gehört, eine Zeit in welcher der eigene Körper einen daran erinnert, dass es nun Zeit für Sporteinheit ist.

Für viele fällt Sport aufgrund der Leibesfülle schwer, wenn die ersten 10- oder 20 Kilo runter sind, ist viel mehr möglich und macht auch wieder Spaß. Viele sagen, sie würden sich auf der Arbeit bereits genug bewegen… Körperliche Arbeit ist zwar auch Bewegung, allerdings eine andere, Stress geladene Art davon. Wer also von Beruf nicht Fitnesstrainer oder Profisportler ist, sollte lernen, sich bewusst zu bewegen bzw. eine Bewegungsart für sich zu finden, die er in seinen Alltag integrieren kann. Dies könne auch lange Spaziergänge sein bei denen man einfach ein wenig strammer geht (z. B. Nordic Walking). Ein Schrittzähler z. B. kann ein guter Ansporn sein. Schrittzähler-Apps gibt es übrigens kostenlos und sein Smartphone hat heute schließlich fast jeder immer dabei. Wenn man die gegangenen Schritte dann am Abend kontrolliert ist es oft erstaunlich, wie viel tatsächlich gelaufen wurde. Das baut auf und spornt weiter an.

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