Schlechter Schlaf über 50

Schlechter Schlaf über 50

Schlechter Schlaf über 50 bei Frauen und Männern. Tun Sie sich auch schwer mit dem Einschlafen, wachen Nachts öfter auf oder Morgens zu Früh?
Während Schlafstörungen in jüngeren Jahren oft seelische Ursachen haben kann, werden sie ab der Lebensmitte auch durch Altersbedingte körperliche Veränderungen ausgelöst. Lesen Sie in diesem Artikel welche das sind und was Sie dagegen tun können.

Der Durchnittsmensch ohne Schlafprobleme geht zwischen 22 Uhr und Mitternacht ins Bett, schläft zehn Minuten später ein und schläft sechs bis zehn Stunden durch. Laut einer Deutschen Schlafstudie kommen die meisten Menschen dabei auf sechs Stunden und Neunundfünfzig Minuten Schlaf. Auch wenn sie bisher ein solcher Durchschnittsschläfer waren, beginnen Frauen und Männer ab 50 oft zunehmend schlechter zu schlafen.

In Österreich haben zum Beispiel 42 Prozent der Menschen über 50 Jahren Schlafstörungen, wobei hier Frauen etwas mehr betroffen sind als Männer. Die davon Betroffenen brauchen Abends länger um einzuschlafen als in Jungen Jahren, nachts schlafen sie auch nicht mehr so tief und wachen öfter auf. Manche Menschen werden auch unfreiwillig zu Frühaufstehern, weil sie Schwierigkeiten damit haben auszuschlafen. Dabei können Frauen meist nicht einschlafen und auch nicht ausschlafen, wodurch sich schnell ein Schlafmangel einstellt.

Bei den Männern ist es meist so das sie Nachts öfter aufwachen, weil sie einen leichteren Schlaf haben und weniger Tiefschlaf. Diese Schlafprobleme machen tagsüber müde, alltägliche Erledigungen fallen schwerer, mit der Zeit kann die anhaltende Müdigkeit die Abwehrkräfte schwächen. Dadurch wird man anfälliger für verschiedene Krankheiten.

Suchen sie Ärztliche Hilfe

Deshalb sollten sie, wenn sie davon betroffen sind ärztliche Hilfe suchen und etwas dagegen unternehmen. Was dabei im einzelnen unternommen werden kann, richtet sich nach der Ursache für die Schlafprobleme. Oft sind es seelische Probleme die in jungen Jahren den Schlaf stören, ab der Lebensmitte kommen physische Probleme hinzu. Rein altersbedingte körperliche Ursachen führen dazu das Menschen über 50 nicht mehr so gut einschlafen, ausschlafen und durchschlafen. Bei Männern ist öfter die Erschlaffung der Schlundmuskulatur für ein erhöhtes schnarchen ausschlaggebend. Dagegen helfen spezielle Schnarchschienen oder Atemmasken die über Nacht getragen werden und so die Atemaussetzer und das Schnarchen reduzieren.

Unwillkürliche Bewegungen der Arme und Beine und das sogenannte „Restless – Legs – Syndrom“ stören den Schlaf älterer Frauen. Bei diesen Störungen kann es sich um einen Nährstoffmangel handeln der mit Medikamenten gut behandelbar ist. Die altersbedingten körperlichen Veränderungen sind allerdings nicht die einzigen Ursachen für die Schlafstörungen der über 50-Jährigen. Bei Frauen findet mit dem Eintreten der Wechseljahre eine Drosselung, der Hormon Produktion statt die ebenfalls das Schlafverhalten stören kann.

Wenn die körperlich bedingten Schlafstörungen anhalten führt das, bei den meisten der Betroffenen dazu das eine Angst vor dem nicht einschlafen oder durchschlafen entsteht. Das macht Frauen ebenso zu schaffen wie Männern. Auf diese weise kann eine psychische Schlafstörung dazu kommen, es entwickelt sich eine Chronisch erlernte Schlafstörung. Gesunder, erholsamer Schlaf ist eines der wichtigsten Grundbedürfnisse für den Menschen. Leider ist dies für Millionen von Menschen keine Selbstverständlichkeit. Unregelmäßiges Aufwachen und stundenlanges Wachliegen sorgen dann dafür, dass man sich in die Schlaflosigkeit auch noch hineinsteigert und eine Angst vor dem Schlafengehen entwickelt. Morgens fühlt man sich dann wie gerädert, Körper und Geist laufen nur noch auf Sparmodus und das Immunsystem hat keine Gelegenheit, sich nachts zu regenerieren.

Auf Dauer kann Schlaflosigkeit zu einer starken Minderung der Lebensfreude führen und Depression auslösen. Schlafstörungen können die unterschiedlichsten Ursachen besitzen, doch eines haben 95 % aller Schlafstörungen gemeinsam: sie sind psychosomatisch und somit seelisch bedingt. Kummer, Stress aber auch Pläne und Überlegungen können uns so aktivieren, dass wir es nachts nicht schaffen, abzuschalten.

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